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Bedingungsloses Grundeinkommen - top oder flop?

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Ungelesen 06.07.17, 11:37   #246
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Moin,

Zitat:
Zitat von karlarcus Beitrag anzeigen
... Gerade jetzt, 2017 haben sich schon so viele Utopien bewahrheitet. ...
welche denn?
__________________
Wenn Kik den Preis pro Shirt um einen Euro erhöht um seinen Mitarbeitern ein besseres Gehalt zu zahlen, dann finden wir das alle gut.

Und dann gehen wir zu Takko einkaufen ...
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Ungelesen 07.07.17, 10:05   #247
Pux
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Man sieht doch bei ganz anderen Themen, die nicht so festgefahren und kontrovers sind, wie schwer sich Menschen mit Veränderungen tun. Die Menschen die davon profitieren wollen nicht, dass sich etwas ändert, die davon profitieren haben den Einfluss ihre Meinung durchzusetzen. So schnell wird sich daran leider nichts ändern auch wenn man weiß man sollte langsam mal etwas ändern. Man bleibt bei einem System bis es wirklich überhaupt nicht mehr geht, bis zu diesem Punkt ist noch länger hin.
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Ungelesen 15.07.17, 17:28   #248
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Um es nochmal mit den Worten Heiner Geisslers zu sagen: Es gibt Geld wie Dreck. Es haben nur die falschen Leute.

Den Rest könnt ihr euch selber denken.

Warum müssen mittlerweile nur noch 8 Leute so viel besitzen wie die halbe Menschheit von 3,6 Mrd Menschen?
Und dann streitet ihr euch um die Finanzierbarkeit des BGE?
Klingt irgendwie mehr als lächerlich.
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Ungelesen 15.07.17, 19:14   #249
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Filme, Musik, Bücher umsonst, nu auch noch fürs Eierkraulen Geld bekommen? Und dann noch über ungerecht verteiltes Geld philosophieren. Manchmal kommt es einem wirklich hoch ...
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Hass macht hässlich
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Ungelesen 16.07.17, 22:53   #250
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Moin,

Zitat:
Zitat von MetzelHannes Beitrag anzeigen
Es gibt Geld wie Dreck. Es haben nur die falschen Leute.
Wer wären denn die richtigen? Bevor Du antwortest bedenke eines. Für ein gut Teil der Weltbevölkerung sind WIR die, die zu viel Geld haben. Das würde bedeuten, dass auch Du zu denen gehörst, die abgeben sollen. Glaubst Du nicht? Die vereinten Nationen schätzen, das jeder neunte Mensch auf der Welt hungert. Lies denen [ ] vor. Du wirst sehr schnell feststellen das Reichtum relativ zu sehen ist.

Abgesehen davon. Das bedingungslose Grundeinkommen hat nichts mit der Verteilung des Geldes zu tun. Der Banker oder sonstige Großverdiener würde durch ein BGE sein bisheriges Einkommen und seinen Besitz behalten. Nur bekäme er dann eben zu den 100.000 im Monat noch 2.000 (oder wie viel auch immer) vom Staat dazu. Bei BGE wird ja das arbeiten und das verdienen zusätzlichen Geldes nicht verboten. Im Gegenteil. Die Verfechter des BGE führen ja genau das als positives Merkmal an. Die Menschen könnten dann den Berufen nachgehen an denen sie Spass haben. Und am fünf- oder mehrstelligen Monatseinkommen hätte ich schon Spass!

Ich fürchte aber so lustig wird das nicht werden. Folgendes würde meiner Meinung nach passieren. Wer eine gute (also gebrauchte und anspruchsvolle) Ausbildung hat, bekommt einen (relativ) gut bezahlten Job in dem er dann arbeitet. Und so geht es die Stufen weiter runter bis zu denen, die entweder keine oder eine auf dem Arbeitsmarkt nicht gesuchte Ausbildung haben. Einige davon werden mäßig bis schlecht bezahlte Jobs finden. Viele finden nichts. Das BGE wird ihnen aber nicht helfen. Denn wenn Aldi und Co. mitbekommen das jeder mindestens 2.000 € (oder wie viel auch immer) in der Tasche hat, werden sie ihre Preise ganz schnell an diese Bedingungen anpassen.

In der Schweiz und in Norwegen zum Beispiel sind Lebensmittel für unsere Verhältnisse zum Teil aberwitzig teuer. Das stört dort aber nicht so sehr. Denn die Einkommen sind entsprechend höher. Als Beispiel sei hier der Big Mac angeführt. Deutschland 3,69 €, Schweiz 5,32 €, Norwegen 5,78 € Die Preise sind aus dem Internet geringe Abweichungen sind also möglich. Aber die Tendenz sollte klar sein. Warum ist das so unterschiedlich? Ich denke das liegt daran, das MC Donalds weiss, wie viel Geld die Leute haben und welchen Anteil sie davon bei ihnen lassen. daran ändert ein BGE überhaupt nichts.

Den Big Mac deshalb, weil er in allen genannten Ländern das gleiche ist und fast keine regionalen oder qualitativen Unterschiede auftreten. Ich habe mir mal im Internet die Preise für andere Lebensmittel angesehen.

[ ]

[ ]

So wie ich das sehe, bleibt mit BGE alles beim alten. Die einen kommen gut, die anderen wenn überhaupt, dann gerade so über die Runden. Und die sind dann in exakt der gleichen Lage wie heute. Nämlich jeden Scheissjob machen zu müssen um ein Paar Eu über das BGE zu kommen. Forderungen nach Erhöhung des Lohns werden dann mit dem Argument "Das ist doch nur ein Zubrot! Dein Einkommen heisst doch BGE" zu kämpfen haben.

Der wichtigste Unterschied ist, dass gewaltige, zusätzliche Geldmengen vom Staat über die Zwischenstation Bürgerportemonnaie zu den Konzernen geleitet werden.

Das war wohl nicht ganz das Ziel der Übung.

Viele denken sich das, wenn sie heute 2.000 (oder wie viel auch immer) Euro zur Verfügung haben sie gut davon leben könnten. Diese Überlegung setzt aber voraus, das die Rahmenbedingungen gleich bleiben. Und daran glaube ich nicht. Die Mieten für die billigsten Wohnungen orientieren sich am Hartz 4 Satz. Dann orientieren sie sich eben am BGE und steigen entsprechend. Wem bringt das was? Denjenigen, dem das BGE helfen sollte wohl nicht. Aber den Vermieter wirds freuen. War das der Plan?

Einen Unterschied gibt es noch. Im Internet müsste einer die "suchen und ersetzen" Funktion anschmeißen um in all den Foren und Webseiten die sich kritisch mit Hartz 4 auseinandersetzen, das Wort "Hartz 4" durch "BGE" zu ersetzen. Am Inhalt muss sonst fast nichts geändert werden.

Beispiel von [ ]

aus: "Willkürlich und unsachgemäß berechnet": Die Kritik der kirchlichen Sozialverbände an den neuen Hartz-IV-Sätzen ist deutlich. Caritas und Diakonie fordern eine weitere Erhöhung der Regelbedarfssätze.
wird: "Willkürlich und unsachgemäß berechnet": Die Kritik der kirchlichen Sozialverbände an den neuen BGE-Sätzen ist deutlich. Caritas und Diakonie fordern eine weitere Erhöhung des BGE.

Ich finde, dafür lohnt sich der Aufwand nicht.
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Geändert von Melvin van Horne (16.07.17 um 23:41 Uhr)
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Ungelesen 17.07.17, 10:36   #251
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Zitat:
Wer bezahlt das Grundeinkommen? Ökonom Thomas Straubhaar rechnet es vor

Ein staatliches Grundeinkommen könnte sämtliche Sozialleistungen ersetzen, müsste aber finanziert werden. Der Ökonom Thomas Straubhaar erklärt, wie das System funktionieren würde - und warum es in der Arbeitswelt von morgen nötig ist.

Der Schweizer Ökonom Thomas Straubhaar zählt zu den Befürwortern des Grundeinkommens. Die Idee: Jeder Bürger bekommt einen monatlichen Betrag - gerechnet wird aktuell mit 1000 Euro - vom Staat. Statt Leistungen wie Kinder- oder Arbeitslosengeld zu bekommen, gibt es nur diesen Betrag - dafür für alle. Auch für Arbeitnehmer, Unternehmer. Finanzieren wollen die Experten das Projekt mit einer höheren Besteuerung: 50 Prozent vom Gehalt gehen an den Staat. Im Gespräch mit dem Wirtschaftsmagazin "Brand eins" erläutert Straubhaar, dass gerade im Hinblick auf die zunehmende Digitalisierung ein Grundeinkommen wichtig wäre. Denn Arbeitsplätze, wie wir sie heute kennen, werde es künftig deutlich weniger geben.

Digitalisierung verändert Arbeitswelt

Zunächst erklärt Straubhaar, dass sich bislang der Lohn von der Produktivität ableite. Allerdings sei die menschliche, körperliche Arbeit nur weniger produktiv. "Mein Paradebeispiel ist der Bauarbeiter, der eine Grube aushebt: Mit den Händen braucht er ewig, mit der Schaufel geht es etwas schneller – mit dem Bagger ratzfatz", sagt Straubhaar im Interview mit "Brand eins". Die körperliche Arbeit werde produktiver, wenn sie durch Maschinen oder - immer wichtiger, wie Straubhaar bemerkt - durch Wissen verstärkt werde. "Deshalb verdient der Baggerfahrer mehr als der Bauarbeiter und weniger als der Ingenieur."

Grundeinkommen wirkt entlastend

Das Problem: Künftig wird es weniger Arbeitsplätze geben, wie wir sie kennen. Auch das Arbeiten selbst wird sich verändern. Wie das aussehen könnte, könne man an der "digitalen Elite" beobachten, so der Ökonom. Nach Großprojekten würden Entspannungsphasen folgen. "Aber auch wer schwer körperlich arbeitet, muss das nicht zwangsläufig 40 Stunden pro Woche tun: Längere Erholungsphasen sind gut für die Motivation, aber auch für die Gesundheit", so Straubhaar zu "Brand eins". "Zudem eröffnet weniger Erwerbsarbeit die Chance, dazuzulernen, sich um die Familie zu kümmern, sich zu engagieren oder einfach nur herumzuspinnen. Vielleicht kommt dabei ein großer Wurf heraus?" Daher hält Straubhaar das Grundeinkommen für eine wichtige und richtige Entwicklung. Finanzieren soll das eine Wertschöpfungssteuer von 50 Prozent - die auf Lohn genauso wie auf Dividenden und Aktiengewinne fällig wird.

Staat kann Grundeinkommen finanzieren

Genug Geld sei in den Staatskassen vorhanden, so Straubhaar. "Im heutigen System haben wir in Deutschland eine Nettowertschöpfung von etwa 2,5 Billionen Euro und Staatsausgaben bei Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen von insgesamt rund 1,3 Billionen Euro pro Jahr", sagt der Ökonom zum Wirtschaftsmagazin. Würde man die Sozialleistungen durch ein Grundeinkommen ersetzen, würde der Staat nicht schlechter gestellt - nur würden dann die Ausgaben gleichermaßen von Kapital und Arbeit getragen werden. 2015 habe der Sozialetat bei 888 Milliarden Euro gelegen. Davon könne man ein monatliches Grundeinkommen von 1000 Euro finanzieren.

So wirkt das Grundeinkommen

Straubhaar rechnet auch vor, wie sich das Grundeinkommen auf das heutige Gehalt auswirken würde. Eine Uni-Professorin mit 120.000 Euro Jahresgehalt würde 50 Prozent Steuern zahlen, gleichzeitig aber 12.000 Euro im Jahr Grundeinkommen erhalten. Sie würde also eine Nettosteuer von 48.000 Euro zahlen, das entspräche 40 Prozent. Bei einem Filialleiter mit 60.000 Euro Jahresgehalt läge die Nettosteuer bei 18.000 Euro (30 Prozent) und bei einer Putzhilfe mit 24.000 Euro Jahresgehalt läge der Nettosteuersatz bei null.

Quelle: [ ]
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Ungelesen 17.07.17, 14:28   #252
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Moin,

finanzierbar wäre das vielleicht. Aber ob es auch den gewünschten Effekt haben würde?
Da habe ich so meine Zweifel.

In dem Rechenbeispiel liegt die Putzfrau bei 24.000 Jahresgehalt. Dazu kämen beispielsweise noch mal 12.000 BGE. Wenn (und davon gehe ich aus) die Preise steigen, hat die Putzfrau genau das gleiche wie vorher. Und sie kann es sich nicht leisten "dazuzulernen, sich um die Familie zu kümmern, sich zu engagieren oder einfach nur herumzuspinnen". Die braucht wie bisher jeden Cent.

Die "digitale Elite" in dem Beispiel verdient während der Großprojekte so viel, das zum Beispiel nach drei Monaten genug reingekommen ist um den Lebensstandard für z.B. neun Monate zu halten. Dann kommt das nächste Großprojekt und so weiter. Dieses Polster kann ein Geringverdiener nicht erarbeiten. Putzfrauen haben keine Großprojekte. Die verdienen jeden Monat das gleiche. Und das ist nicht viel.

Das ist eine riskante Entwicklung. Beim Thema Arbeit denken viele nur an den Typen der im Cafe vor seinem Macbook sitzt und Präsentationen erstellt. Und so werden sie als Beispiel und als Muster für diese ganzen Studien über die Zukunft der Arbeitswelt herangezogen. Es gibt aber auch die, die ihm den Latte Macciato machen und bringen, die, die das Cafe saubermachen, die neue Beleuchtung installieren und das Klo reparieren. Und obwohl die - wie ich glaube - in der Überzahl sind, werden sie gerne übersehen.
Beim orakeln wie die Zukunft aussehen wird, will man sich halt nicht mit so altmodischem Kram befassen. Wartet mal ab. Wenn in 10 Jahren eure Heizung tropft findet ihr sicher 50 Leute die ein Computermodell erstellen bis wann die Bude vollgelaufen ist. Und 100 machen eine Präsentation über den empfohlenen Workflow bei der Beseitígung des Schadens. Aber ihr werdet kaum jemanden finden der das repariert.

Jede Form von Einkommen zu besteuern halte ich für eine gute Idee. Aber das Geld was dabei hereinkommt sollte nicht mit der Giesskanne verteilt werden. Es sollte ganz gezielt dort eingesetzt werden, wo es gebraucht wird. Und von diesen Punkten haben wir mehr als genug.
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hajow (19.07.17)
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